Mobilitätskonzepte und Zugang zu (haus-)ärztlicher Versorgung in einem ländlich geprägten Landkreis am Beispiel Waldshut. Ein Mixed-Methods-Ansatz.

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0940-0389

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DI
EDOC

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Deutschlands ländliche Räume werden zunehmend mit den (medizinischen) Konsequenzen von demografischen Wandel und Urbanisierung konfrontiert. Resultat ist ein absehbarer Mangel an Hausärzten. Letzterer kann wiederum zu längeren Wegezeiten in der medizinischen Versorgung führen. Der ländliche Raum gilt als PKW dominiert. Flexible Alternativbeförderungsformen sind dahingegen (noch) nicht etabliert. Darüber hinaus ist das Mobilitätsverhalten der ländlichen Bevölkerung bezüglich Arztbesuche weitgehend unbekannt. Vor diesem Hintergrund erforscht die Arbeit die Bedürfnisse und Präferenzen von Einwohnern eines ländlichen Landkreises hinsichtlich (haus-)ärztlicher Versorgung und Mobilität. Als Analyseregion diente hierfür der Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg, der sich dem ländlichen Raum zuordnen lässt und hausärztlich imminent unterversorgt ist. Im Jahr 2016 wurden qualitative Interviews mit Vertretern von mobilitäts-und medizinaffinen Berufsgruppen aus dem Landkreis durchgeführt, ausgewertet und ein auf den Interviewergebnissen basierender Fragebogen an 1000 Einwohnern des Landkreises versandt. Die statistischen Analysen erfolgten deskriptiv und mit einer binär-logistischen Regression. In der Zusammenschau der Ergebnisse nimmt der motorisierte Individualverkehr eine zentrale Rolle bei der medizinischen Versorgung der Landbevölkerung ein. Mitfahrgelegenheiten könnten eine wertvolle Ergänzung für Arztbesuche im ländlichen Raum darstellen. Additive Mobilitätslösungen der Zukunft könnten durch Anwendungen der Telemedizin generiert werden. Zur Sicherung der wohnortnahen medizinischen Versorgung und Mobilität bedarf es einer Berücksichtigung der Bedürfnisse und Präferenzen aller Beteiligten.

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VI, 126 S.

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