Großräume und Regionen unter dem Druck neuer Zeitregimes.

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DE

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Köln

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0034-0111

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BBR: Z 700
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IFL: I 378

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Abstract

Den Ausgangspunkt bildet eine offensichtliche Gesetzmäßigkeit, daß nämlich mit technisch ermöglichter Beschleunigung der Raumüberwindung ebensolche Grade und Stufen beschleunigten "Raumverbrauchs" und raumstrukturellen Wandels einhergehen. Diese Auswirkung - als nur eine unter den vielfältigen Auswirkungen neuer "Zeitregimes", d. h. neuer Stufen raumwirtschaftlicher Beschleunigung - fällt im verkehrsinfrastrukturellen Bereich noch am deutlichsten ins Auge. Hierzulande sind augenblicklich unter raumpolitischen Aspekten zwei zeitstrukturelle Umbrüche besonders aktuell: Erstens die Angliederung einer "geschätzten Zone im Überfluß vorhandener Zeit" (ehemalige DDR) an die Stufe "komprimierter Zeit" im Westen und die Auswirkungen einerseits im angegliederten Raum, andererseits im raumpolitischen Bereich; zweitens die räumlichen und raumpolitischen Auswirkungen der neuen Beschleunigungsstufe ("Globalisierung") der internationalen Wirtschaftsprozesse, die hauptsächlich durch die neuen Informations- und Kommunikationstechniken ermöglicht wurden. Hiermit scheint - im Trend unterstützt durch raumstrukturierende Politik, wie in früheren Fällen - ein neuer Veränderungsschub in der Siedlungstruktur- und Raumstrukturentwicklung einherzugehen, mit erheblichen ökologischen und sozialpolitisch bedenklichen Folgen und mit starken räumlichen Unterschieden unter quantitativen und qualitativen Gesichtspunkten. - (Verf.)

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr.6

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S.295-302

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