Lärmminderung durch Bürgerbeteiligung. Das Modellprojekt. Mach's leiser - Bürgermitwirkung für Lärmaktionsplanung leicht-gemacht.

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DE

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Dessau-Roßlau

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2363-8311
1862-4804

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FO
EDOC

Zusammenfassung

Mittels eines modellhaften, mehrstufigen Bürgermitwirkungsverfahrens sind am Beispiel von Leipzig Wege für eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit an der Fortschreibung von Lärmaktionsplänen aufgezeigt worden. Diese sind gleichzeitig so strukturiert, dass sie auch für Stadtverwaltungen mit begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen anwendbar werden. Das Motto lautet: Lärmminderung für Kommunen leichtgemacht - von Best-Practice in die Bürgermitwirkung und wieder heraus in konkrete und stadtweit handhabbare Umsetzungsprogramme. Mit dem Projekt ist daher ein Wissensschatz für kurzfristig wirksame und vergleichsweise kostengünstige Lärmminderungsmaßnahmen geschaffen und für die breite Öffentlichkeit in anschaulicher Weise übersetzt und für Kommunen bundesweit zugänglich und anwendbar gemacht worden. Festgehalten und formuliert ist dieser Wissensschatz in Form eines Handbuchs. Der Fokus ist dabei auf Maßnahmen gelegt, bei denen Kommunen bzw. ihre Tochterfirmen auch echte, eigene Handlungsoptionen haben. Dieser Wissensschatz ist durch moderne Beteiligungsmethoden so in den modellhaften Bürgermitwirkungsprozess eingespeist, dass dieser gestrafft und gleichzeitig so effektiv ausgestaltet ist, dass aus den Bürgervorschlägen konkrete Einzelmaßnahmen mit hoher Akzeptanz in der Öffentlichkeit generiert worden sind. Durch die frühzeitige Einbindung von Verwaltung und Handlungsträgern in den Prozess sowie eines erfahrenen Planungsbüros in das Projektteam selbst ist das Wissen lokaler Bürgerexperten vor Ort mit der Fach- und Verfahrenskompetenz professioneller Akteure verbunden worden. Das Projekt hat einen klaren Fokus auf die Umsetzung von Maßnahmen. Zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern und den Handlungsträgern im eingebundenen Projektbeirat sind Maßnahmenpakete entworfen worden. Diese Programme sollen geeignet sein, z.B. als eigene Positionen im kommunalen Haushalt geführt zu werden. So wird eine strukturierte, effiziente und durch Bürger legitimierte Abarbeitung der einzelnen Vorschläge in den Folgejahren der Aufstellung von Lärmaktionsplänen möglich. Lärmaktionspläne erreichen so eine größere Außenwirkung. Es konnten ausgereifte Lärmminderungsmaßnahmen für den Betrachtungsraum in der Leipziger Ostvorstadt entwickelt, diskutiert und teilweise bereits zur Umsetzung gebracht werden.

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28 S.

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Für Mensch & Umwelt
Texte / Umweltbundesamt; 107/2019