Die Eisenbahnindustrie in der Industriepolitik. Das Beispiel der Magnetschnellbahn Transrapid.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 97/1807
BBR: A 13 219

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DI
S

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Abstract

Im Rahmen der Diskussion um die Notwendigkeit des Baus der Magnetbahn Transrapid wurden überwiegend verkehrs-, wirtschafts- und finanzpolitische Aspekte diskutiert. Jedoch wurde die Frage, ob der Transrapid überflüssig oder wichtiger Standortfaktor ist, nur unzureichend beantwortet. Zunächst werden in der Studie, basierend auf einer Darstellung des technischen Fortschritts im Lokomotivbau von 1815 bis heute, die Folgen der Verstaatlichung der Eisenbahn für die Industrie erläutert. Darauf basierend werden anhand der Entwicklung des ICE und des Transrapid, die mit staatlicher Hilfe finanziert wurden, Innovationsprozesse in der Eisenbahnindustrie sowie ihr Strukturwandel dargestellt und Ziele der Forschungs- und Technologiepolitik erläutert, die den Projektförderungen zugrunde lagen. Zum internationalen Vergleich wird die Entwicklung von Schnellbahnen in Frankreich, Japan, Italien und Schweden geschildert. Abschließend werden die Erfolgsaussichten des staatlichen Engagements im Falle Transrapid anhand des theoretischen Rahmens der strategischen Handelspolitik bewertet und interpretiert. Der Autor resümiert: "Vieles spricht dafür, daß die Entwicklung der Magnetschnellbahn einmal zu den technologischen Großprojekten zählen wird, die als gescheitert angesehen werden müssen" (S. 249). hen/difu

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XVI, 270 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 5 - Volks- und Betriebswirtschaft; 1900