Dämmstandards: Mehrkosten fressen im gehobenen Segment die Einsparungen auf. EnEV 2009.

Kraus, Hans-Otto
Hammonia
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Datum

2009

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Herausgeber

Hammonia

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Hamburg

Sprache

ISSN

0939-625X

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Die Frage nach sinnvollen, funktionalen und wirtschaftlichen Dämmstandards beschäftigt die Wohnungswirtschaft seit Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV). Nachdem die EnEV in der Fassung 2007 fester Bestandteil der Bauplanung beziehungsweise Bautätigkeit geworden ist, löst die Ankündigung verschärfter Anforderungen im Rahmen der EnEV 2009 in vielen Unternehmen Beunruhigung bezüglich der Machbarkeit und Finanzierbarkeit höherer Dämmwerte der Baukonstruktionen und komplexer haustechnischer Anlagen aus. Die städtischen Münchner Wohnungsunternehmen wollten Klarheit über die Konsequenzen angepeilter Standards erhalten und gaben eine gutachterliche Untersuchung in Auftrag. Ziel des Gutachtens war, anhand von Referenzbauten, die dem üblichen geförderten Münchner Geschosswohnungsbau entsprechen, Kennzahlen für Gebäudetechnik und Herstellungskosten zu erarbeiten, die in der Aussage als typisch gelten können. Mit der Erarbeitung wurde ein Expertenteam beauftragt, das von der TU München wissenschaftlich begleitet wurde. In dem Beitrag sind die Ergebnisse des Gutachtens zusammengefasst dargestellt. Im Fazit wird festgestellt, dass der Standard der EnEV zwar energietechnisch anzustreben ist, aber erhebliche Mehrkosten erzeugt, die im geförderten Wohnungsbau problematisch sind, solange die Mieten auf dem bisherigen Niveau bleiben. Die angestrebten energetischen Verbesserungen müssen deshalb entweder über Zuschüsse der öffentlichen Hand und/oder über eine Anpassung der Mieten finanziert werden.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Die Wohnungswirtschaft

Ausgabe

Nr. 3

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 59-61

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen