Ältere Arbeitsmigranten - neue Anforderungen an die kommunale Altenhilfe.
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Date
1994
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Journal ISSN
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Publisher
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Authors
Abstract
In den kommenden Jahren ist ein erheblicher Anstieg der Zahl älterer Ausländer zu erwarten. Dadurch ist die kommunale Altenhilfe in absehbarer Zeit mit einer anwachsenden neuen Klientel konfrontiert. Die Situation älterer Ausländer unterscheidet sich von der ihrer deutschen Altersgenossen grundsätzlich im Hinblick auf ihre anders geartete kulturelle Prägung, ihre biographische Grunderfahrung der Migration und ihre Rolle als Ausländer in der bundesdeutschen Gesellschaft. Diese Faktoren haben entscheidenden Einfluß auf ihre Lebenssituation. So besitzen Ausländer aufgrund kürzerer Rentenbeitragszeiten oftmals keine ausreichende finanzielle Absicherung im Alter. Zudem stellt sich ihr Gesundheitszustand als besonders schlecht heraus, was zu einem erhöhten Pflegefallrisiko führt. Des weiteren ist das soziale Netz der meisten älteren Ausländer auf die Familie und den Kreis der eigenen Landsleute beschränkt. Das bestehende, auf ältere Deutsche ausgerichtete Angebot der Altenhilfe muß auch den Bedürfnissen der wachsenden Zahl älterer Ausländer angepaßt werden. Ansatzpunkte dabei sind insbesondere die Stärkung des familiären Selbsthilfepotentials, die Wahrung des Lebens in der ethnischen Gemeinschaft, der Einsatz muttersprachlichen Personals sowie der Ausbau eines Informations- und Beratungsnetzes über bestehende Angebote der Altenhilfe. - (n.Verf.)
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Nr.5/6
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S.411-418