Polytopisches Wohnen - ein phänomenologisch-prozessorientierter Zugang.

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Wie bilden sich Lebensformen von mobilen Individuen in spätmodernen Gesellschaften aus? Dieser Frage wird im Beitrag anhand eines phänomenologisch-prozessorientierten Ansatzes nachgegangen. Dabei wird von der These der Polytopizität der Praxis ausgegangen - d.h. der Assoziation von verschiedenen Praktiken und vielen verschiedenen Orten. Wohnen und Mobilität werden somit verknüpft und nicht als gegensätzlich angesehen. Drei Fragen werden erörtert: Wie kann Wohnen definiert werden? Mit welchen Begriffen kann polytopisches Wohnen beschrieben und analysiert werden? Welches sind die Implikationen und Konsequenzen polytopischen Wohnens für Individuum und Gesellschaft? Der Begriff "Wohnen" wird als "Mit-Raum-Umgehen" entworfen. Diese Neukonstruktion des Wohnbegriffs wird erreicht durch eine Auseinandersetzung mit Heideggers Begriff des Wohnens sowie Werlens Begriff des "Geographie-Machens". Es wird dann ein Ansatz skizziert, der drei Perspektiven auf das Problem der Mobilität aufzeigt: die Ebene der einzelnen Praktiken ("Wohnpraktiken"), die Ebene der Bedingungen der Möglichkeit von Polytopizität ("Wohnregime") und die Ebene der Assemblagen von Praktiken ("Wohnstile"). Schließlich werden die Implikationen für die Konstitution des Individuums unter polytopischen Bedingungen erörtert. Dabei vertritt der Autor die These, dass sich mobile Individuen aus räumlicher Sicht als "geographisch plurale Individuen" charakterisieren lassen, die spezifische Fähigkeiten des Umgehens mit Raum ausbilden.

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Nr. 1/2

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S. 107-116

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