Inszenierter Urbanismus. Stadtraum für Kunst, Kultur und Konsum im Zeitalter der Erlebnisgesellschaft.

VDM, Müller
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VDM, Müller

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Saarbrücken

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ZLB: 2010/2751

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DI

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Abstract

Die Inszenierung des Urbanen artikuliert als wissenschaftliche These ein erweitertes Raumverständnis, das den gebauten Raum als Hardware, den genutzten Raum als Software, die Organisation von Raum als Orgware und den kommunizierten Raum als Brandware interpretiert. Anhand verschiedener Fallstudien von Kulturstandorten untermauert die Autorin die aufgestellte These des "multi-layered space" und erfasst Raumproduktionen zweiter Ordnung. Die theoretische Auseinandersetzung mit Raum, Kultur und Marketing und die Analyse konkreter Standorte thematisieren die Initiierung kultureller Urbanismen und fokussieren den urbanen Raum als sozialräumliche Bühne. Die hier eingesetzten Strategien lassen sich als Inszenierung für die Erlebnisgesellschaft interpretieren, die sowohl eine Instrumentalisierung als auch die Motivation von Sozialraum beinhalten. Abschließend werden diese Ansätze als Regieanweisungen für den Stadtraum im Bereich der Stadterneuerung und des Place Brandings thematisiert, die durch das methodische Rahmenwerk des urbanen Scripts interdisziplinär und prozessorientiert ausgerichtet werden.

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588 S.

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