Neugestaltung des Zollernplatzes in Esslingen Zollberg. Zur Initiierung eines städtebaulichen Erneuerungsprozesses einer Stadtrandsiedlung aus den 1950er Jahren.

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Nürtingen-Geislingen

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Der Zollernplatz ist das Stadtteilzentrum der Esslinger Stadtrandsiedlung Zollberg. Der Stadtteil liegt südlich am Rande der Filderebene. Der Zollernplatz ist umgeben von drei- bis sechsgeschossigen Wohnriegeln. An seiner Nordseite befinden sich einige Einkaufsmöglichkeiten. Der Entwurf "Filderlandschaft" nimmt sich in seiner Formensprache das Landschaftsbild der angrenzenden Filderlandschaft zum Vorbild. Die Orthogonalität und Polygonalität des Entwurfes ist den ackerbaulichen Strukturen der Filderebene entliehen. Diese Formensprache findet sich in allen Teilbereichen und auf allen Gestaltungsebenen wieder. Der mit 60 Metern Breite und 240 Metern Länge enorm große und unübersichtliche Platzraum wird in fünf Teilräume untergliedert. Der neue Zollernplatz liegt zentral und zeichnet sich durch eine große befestigte Platzfläche, ein von Kirschbäumen überstandenes Holzdeck, ein vielseitiges Wasserspiel und eine neu gestaltete Bushaltestelle aus. So erhält der Zollernplatz eine eigene Identität und einen städtischen Charakter. Seitlich des Zollernplatzes befinden sich zwei kleine Quartiersparks, die mit der Topografie spielen und den Anwohnern neue Aufenthalts- und Erlebnisräume bieten. Sowohl der Platzeingang im Westen als auch der Platzausgang im Osten werden durch kleine Vorplätze mit markanter Gestaltung deutlich gemacht.

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59 S., Anh.

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