"Wohnungsleerstände", Bevölkerungsprognosen und die Investitionsneigung im Wohnungsbau am Beispiel Dortmund.

Westphal, Helmut
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1991

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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

In Dortmund halten sich die Folgen der erneuten Anspannung auf den Wohnungsmärkten im Vergleich zu vielen anderen Großstädten noch in moderaten Grenzen. Angesichts des anhaltenden Zuzugstroms bereitet die geringe Investitionsbereitschaft der großen Unternehmen nicht nur im frei finanzierten, sondern auch im öffentlich geförderten Mietwohnungsbau einige Sorgen. Diese Zurückhaltung ist nicht allein mit dem tatsächlich relativ niedrigen Mietniveau in Dortmund zu erklären. Vielmehr spielt die Verunsicherung über die langfristigen Vermietungschancen eine große Rolle. Die Leerstandserfahrungen in der Mitte der 80er Jahre sowie Prognosen großer Bevölkerungsverluste haben bei den Wohnungsunternehmen einen noch immer nachwirkenden "Schock" hinterlassen. Hinzu kommt, daß die Unternehmen mit großen örtlichen Marktanteilen bei Neubauabstinenz bessere betriebswirtschaftliche Ergebnisse mit ihrem Bestand erzielen können, solange die von ihnen hinterlassene Lücke in der örtlichen Neubautätigkeit nicht durch andere Marktteilnehmer geschlossen wird. In einer solchen Situation muß das erforderliche Neubauergebnis durch den Einsatz kommunaler Investorenbeauftragter ähnlich wie in der gewerblichen Wirtschaftsförderung angeregt werden. Im übrigen ist bei der Interpretation von Wohnungsprognosen große Vorsicht geboten. - (Verf.)

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn, (1991), H.5/6, S.329-333, Lit.

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