Der Verein als Rechtsform für Wohnprojekte. Gründung - Steuer - Recht - Finanzen.
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DE
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Hattingen
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ZLB: 4-2010/1005
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RE
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Abstract
Auf Grund der organisatorischen und finanziellen Vorteile, die ein Verein bedeuten kann, beginnen viele Initiativen mit dieser Rechtsform ihre Projektlaufbahn. Vernünftiger Weise sollte nach der Gründung des Vereins aber noch eine Nachdenkphase eingeschoben werden. Wie soll das Projekt gestaltet werden? Welche Mitglieder und Bewohner? Wer soll Eigentümer des Hauses sein - also eine Gruppe von Eigentümern oder Mieter? Erst wenn diese und andere Fragen entschieden wurden, ist der Zeitpunkt gekommen, die Rechtsform auszuwählen. Nicht die "Lieblingsrechtsform" oder die vom Nachbarprojekt bekannte darf es sein, sondern diejenige, welche den Bedürfnissen des Projektes am besten entspricht. Das kann - gerade wenn klare, gemeinnützige Zielsetzungen zu erkennen sind - auch der Verein sein. Die Broschüre will den Wohninitiativen Handwerkszeug bereitstellen, damit nicht jede Gruppe aufs Neue beginnen muss, sich das notwendige Wissen zusammen zu tragen. Sie erläutert das Procedere der Vereinsgründung, die Grundlinien des Gemeinnützigkeitsrechts, stellt Beispiele für Wohnprojekte in dieser Rechtsform vor, erläutert die Formen der Finanzierung und ihre Absicherungsmöglichkeiten, gibt Hinweise auf die Alltagstauglichkeit eines e.V. wie z.B. bei Haftungsfragen.
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27 S.