Kriminalprävention in Wohnhochhausquartieren am Beispiel der chinesischen Großstadt Tianjin.

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Berlin

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ZLB: 2010/2176

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DI

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Abstract

Die Großstädte in China erleben neben dem wirtschaftlichen Wachstum auch einen starken gesellschaftlichen Wandel. Seit der Reform der 1980er Jahre nehmen die Kriminalitätsprobleme in den großstädtischen Räumen in China stetig zu. Der beschleunigte und massive Bau von Wohnhochhäusern ist ein unübersehbares modernes Phänomen in der aktuellen Stadtentwicklung chinesischer Großstädte. Da bestimmte Baustrukturen die Häufung von Delikten begünstigen bzw. hemmen können und sich darüber hinaus negativ bzw. positiv auf das Sicherheitsgefühl der Menschen auswirken, müssen nunmehr die chinesischen Megacities wie z.B. Tianjin neue Strategien der Kriminalpolitik und Präventionskonzepte entwickeln, um die objektive Sicherheitslage und das persönliche Sicherheitsempfinden der Bürger positiv zu beeinflussen. Diese Situation gibt der Kriminalgeographie eine neue gesellschaftspolitisch hoch relevante Bedeutung. Nicht nur allein die Megacity-Forschung und rückt Maßnahmen der Kriminalprävention in Wohngebieten in den Fokus. Esgeht darum, auf den Grundlagen der westlichen und der chinesischen kriminalgeografischen Ansätze einige wohngebietsbezogene kriminalpräventive Maßnahmen empirisch zu untersuchen.

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231 S.

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