München Ackermannbogen: Nicht mehr neu, aber immer noch innovativ.

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München

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2194-993X

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Das Quartier gilt nach wie vor als gelungenes Beispiel für lebendige Nachbarschaft in großstädtischem Kontext. Für viele Kommunen bundesweit war es lange ein Vorzeige-Neubaugebiet: Das seit den 2000er Jahren auf rund 36 ha eines ehemaligen Kasernenareals südlich des Münchner Olympiaparks entwickelte Quartier Ackermannbogen. Die Verbindung von attraktiver Lage, gelungenem Städtebau, städtisch vorgegebener sozialer Mischung, einer visionären jungen Genossenschaft und hohem lokalem Engagement - sie ist bis heute die Basis für ein attraktives, lebendiges Stadtquartier. Um „Planung aus einer Hand" zu ermöglichen, erwarb die Stadt München das komplette Areal vom Bund. So konnte sie die Grundstücksvergabe im Sinne der Münchner Mischung steuern: Es entstanden ca. 2.200 Wohnungen für rund 7.000 Menschen, rund die Hälfte davon im geförderten Wohnungsbau, die andere Hälfte als freifinanzierte Miet- und Eigentumswohnungen. In mehr als 15 Jahren Bauzeit kamen außerdem mehrere Kitas, drei Nachbarschaftstreffs, zwei Schulen, ein Ärztezentrum, ein Supermarkt, ein Jugendzentrum, eine so genannte Seniorenresidenz und zahlreiche Büros hinzu.

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