Buying the air. Planung und vertikale Bodenpolitik hybrid genutzter Hochhäuser in Frankfurt am Main.
Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplaner -SRL-
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Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplaner -SRL-
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DE
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Berlin
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0936-9465
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1040990-7
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ZLB: Kws 104 ZB 6841
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Abstract
Im Jahr 1972 schlug der Wiener Architekt Hugo Potyka vor, dass Grundstückseigentümer, die verbindliches Baurecht für Hochhäuser erhielten, die Öffentlichkeit dafür finanziell entschädigen sollen. Potyka erarbeitete Richtlinien zum Hochhausbau, die erstmals Erschließungsbeiträge beinhalteten und die Frage von „Hochhaus und Topografie" beantworteten. Diese Idee wird nun abgewandelt in Deutschland wiederentdeckt, besonders in Frankfurt am Main, Düsseldorf und - mit Verzögerung - in Hamburg und Berlin (vgl. Hochhauskonzept für Berlins Mitte). in Frankfurt sind derzeit die Projektierung und der Bau von ca. 25 „hybriden" Hochhäusern zu beobachten. Diese vergleichsweise neuen Typen der Immobilienentwicklung zeichnen sich durch einen Nutzungsmix von Wohnen, Büro, Hotel, Einzelhandel und Freizeitnutzung aus. Der „Wolkenkratzer" gilt weithin als „a machine that makes the land pay". Wie lässt es sich erklären, dass in den hybriden Gebäuden fast ausschließlich Luxuswohnungen realisiert werden, während bis in die 1970er Jahre hinein das Hochhaus in den Zusammenhang mit dem sozialen Wohnungsbau gebracht wurde? Wie ist es zu verstehen, dass Stadtplaner stets betonen, die Realisierung preisgünstigen Wohnraums ist in „Wohntürmen" (internationale Terminologie: Condominium) nicht möglich? Im Beitrag sollen planerische, bodenpolitische und wertermittlungstechnische Probleme anhand ausgewählter Neubaumaßnahmen in Frankfurt erörtert werden.
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Planerin : Fachzeitschrift für Stadt-, Regional- und Landesplanung
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3
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59-61