Der Nahverkehr in und um Osnabrück.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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DE

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: Kws 335 ZB 6808
BBR: Z 545

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Abstract

Die Geschichte des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Osnabrück begann im Jahr 1906 mit zwei Straßenbahnlinien. 1930 war das Grundnetz fertiggestellt und nach dem Zweiten Weltkrieg kamen 1948 noch zwei weitere Linien hinzu. Doch im Jahr 1958 wurde der Beschluss gefasst, den Straßenbahnbetrieb in drei Schritten bis 1960 einzustellen. Zunächst als Ergänzung, später auch als Ersatz, dienten O-Busse. Diese verkehrten bis 1968 und wurden dann durch Dieselbusse ersetzt. Im Jahr 1972 wurde als Verkehrssparte der Stadtwerke Osnabrück die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (OS) gegründet, aus der 1966 die heutige gleichnamige VOS hervorging. In dem Beitrag wird vor diesem Hintergrund die Organisationsstruktur der VOS beschrieben: Mit dem so genannten "Osnabrücker Modell", betreibt die VOS ein in der Bundesrepublik Deutschland einmaliges Modell, das die Verbindung zwischen der Region und dem Oberzentrum garantiert. Sie besteht aus zehn wirtschaftlich eigenständigen Unternehmen, tritt dem Kunden gegenüber jedoch als ein Unternehmen auf. Über den Busverkehr hinaus betätigen sich die Stadtwerke Osnabrück über eine Reihe von Beteiligungen am Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im nordwestdeutschen Raum. Im September 1998 wurde das Busangebot in und um Osnabrück neu strukturiert. Ziel war eine bessere Anbindung der Nachbargemeinden. Im Rahmen des Projekts "Mobilität 2030" wurde im August 2011 mit der Inbetriebnahme von zwei Elektrobussen für den verkehrsberuhigten innerstädtischen Bereich der erste Schritt in Richtung Elektromobilität getan. Mit der Gründung der StadtTeilAuto GmbH weitete die VOS die Aktivitäten über das reine Busangebot hinaus aus und betätigt sich als intermodaler Mobilitätsdienstleister. Auch beim Car-Sharing setzt das Unternehmen vermehrt auf Elektromobilität.

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Verkehr und Technik

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Nr. 8

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S. 303-307

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