Das Streifenhaus - eine städtische Wohnform in Taiwan unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung und der Raumbedeutung.

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Aachen

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ZLB: 97/1591

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DI

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Als Chinesen im 17. Jahrhundert nach Taiwan einwanderten, wurden chinesische Wohnformen mitgebracht. Durch die Prägung einer speziellen Sozialstruktur der Einwanderer, die sich von der im Heimatland unterschied, ist im Lauf der Zeit eine individuelle Siedlungsstruktur mit bestimmten Haustypen entstanden. Grundsätzlich wurden zwei traditionelle chinesische Haustypen von Südchina nach Taiwan gebracht, nämlich das kleine Hofhaus und das gereihte streifenförmige Stadthaus. Der letztere Haustyp war in Taiwan wegen der örtlichen Gesellschaftsstruktur sehr verbreitet und dominierte unter den taiwanesischen Wohnformen in der Stadt. Dieser Haustyp ist charakterisiert durch einen schmalen Grundriß, dessen Breite generell 5 m nicht überschreitet, und eine auffällige Tiefe von über 30 m, in extremen Fällen von bis zu 70 m. Auf diesem Grundstück wurden mehrere Bauten hintereinander angeordnet, die durch Innenhöfe voneinander getrennt werden, aber noch zu dem gleichen Haus gehören. Ziel der Untersuchung ist es, das streifenförmige Stadthaus, das die traditionelle Wohnform nachwie vor in der Mittelschicht bildet, wissenschaftlich- systematisch aufzuarbeiten. In dieser Arbeit wird versucht, statt der in Taiwan herrschenden chinesischen Kulturdominanz Sachlichkeit in den Vordergrund der Untersuchung zu stellen. Die Entwicklung des Streifenhauses wird am Beispiel der Stadt Lu-Gang analysiert. sg/difu

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ca. 260 S.

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