Der Umgang mit Windenergie in der räumlichen terrestrischen Planung am Beispiel ausgewählter Regionen aus Deutschland und Spanien.

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Trotz aller Vorzüge birgt die Windkraftnutzung auch Konfliktpotenziale. Anwohner können durch Lärmemissionen und Schattenwurf belästigt werden, bestimmte Vogel- und Wildtierarten können durch Windenergieanlagen beeinträchtigt werden und nicht zuletzt können Landschaften in ihrem Bild und ihrer Perzeption verändert werden. Diese Beeinträchtigungspotenziale mindern die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber den Anlagen, vor allem in besonders betroffenen Regionen wie dem Norden Deutschlands. Trotz aller Konfliktpotenziale ist der Ausbau für eine nachhaltige Zukunft unabdingbar. Durch ihre Kompetenz alle berührten Belange einzubinden, zu gewichten und schließlich einer Abwägung zuzuführen, eröffnet die Raumplanung in Deutschland die Möglichkeit, die der Windkraft immanenten Konfliktpotenziale zu minimieren und damit die Akzeptanz dieser Form der Energiegewinnung zu erhöhen. Darüber hinaus verfügt sie über Instrumente, die es möglich machen, Flächen für die Windenergienutzung in geeigneten Räumen verbindlich zu sichern sowie in ungeeigneten Räumen auszuschließen. Allerdings ist der raumplanerische Umgang mit Windenergie kein ausschließlich deutsches Thema. Die damit verbundenen Herausforderungen begegnen innerhalb der EU unterschiedlichen Systemen räumlicher Planung. Um die Handhabung der deutschen Raumplanung bezüglich ihrer Erfolge und Defizite gerecht beurteilen zu können, aber auch um an den Erfahrungen anderer Länder Maß zu nehmen, bietet es sich an, den deutschen Umgang mit Windenergie im Lichte der Handhabung eines anderen Landes zu betrachten. Spanien als stärksten innereuropäischen Konkurrenten zu wählen liegt dabei nahe.

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XXVI, 95 S.

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Schriften zur Raumordnung und Landesplanung; 38