Auszubildende in MINT-Berufen pendeln besonders häufig. Regionale Mobilität von Lehrlingen.
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Datum
2019
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Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Bielefeld
Sprache
ISSN
0942-167X
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 625 ZB 6816
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die Gründe dafür, dass Jugendliche ihre Ausbildung nicht am Wohnort, sondern anderswo absolvieren, sind vielfältig. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das Ausbildungsplatzangebot auf dem lokalen Ausbildungsmarkt. Bezüglich der zurückgelegten Entfernungen bestehen erkennbare regionale Disparitäten. So legen die Auszubildenden in den östlichen und nördlichen Regionen weitere Distanzen zurück als im Süden und Westen. In der Regel stellen Kreisstädte und Großstädte regionale beziehungsweise überregionale Ausbildungszentren mit hoher Ausbildungsplatzversorgung und dementsprechenden Einpendlerüberschüssen dar. Ein relevanter Faktor, der eine günstige regionale Ausbildungsplatzversorgung beeinflusst, ist insbesondere ein hoher Anteil von Großbetrieben. Die Studienergebnisse zeigen, dass Abiturientinnen und Abiturienten überdurchschnittlich mobil sind. Dies dürfte mit ihrem höheren Alter sowie ihrem spezifischen Berufswahlverhalten zusammenhängen. Große Unterschiede gibt es auch zwischen den Berufen: Als überdurchschnittlich mobil erweisen sich Auszubildende in MINT-Berufen, wo zugleich die Abiturientenquoten überdurchschnittlich hoch ausfallen.
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Schlagwörter
Zeitschrift
IAB-Kurzbericht : aktuelle Analysen aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Ausgabe
Nr. 2
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 1-8