Smart Cities und sozialräumliche Gerechtigkeit. Wohnen und Mobilität in Großstädten.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 165/51

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Abstract

In den Debatten um Smart Cities und ihre aktuellen Umsetzungen in den Bereichen Wohnen (Smart Homes) und Mobilität (Smart Mobility) wird die soziale Differenzierung in Großstädten selten berücksichtigt. Zudem scheint die digitale Transformation städtischer Infrastrukturen in privaten und öffentlichen Räumen bisher stark angebotsgetrieben und eher von den ökonomischen Interessen der Digitalwirtschaft geleitet zu sein als von den vielfältigen Bedürfnissen der Stadtbewohner*innen. Die Autorinnen plädieren für eine nachfrageorientierte Betrachtung der digitalen Transformation auf dem Weg zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Entwicklung. Den Nachhaltigkeitsanspruch machen sie mit Blick auf sozialräumliche Aspekte von Geschlechtergerechtigkeit explizit, denn die vergeschlechtlichte Arbeitsteilung prägt die Formen des Wohnens (als primärer Ort der Sorgearbeit) und der Mobilität (als primär auf Erwerbstätige ausgerichtet) und ist daher ein relevanter Ausgangspunkt für raumbezogene Digitalisierungsdebatten.

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91-109

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