Lokaler Hörfunk in Nordrhein-Westfalen. Eine Analyse des Zwei-Säulen-Modells für privat-kommerziellen Rundfunk sowie seiner Realisierung aus politikwissenschaftlicher Sicht.

Schallwig
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Bochum

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ZLB: 92/2699

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DI
S

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Im Dezember 1986 wurde mit der Verabschiedung des Landesrundfunkgesetzes (LRG) auch in Nordrhein-Westfalen (NRW) die Einführung privat-kommerziellen Rundfunks gesetzlich geregelt. Damit zählte NRW neben Bremen und Hessen zu den letzten Ländern in der BRD, die entsprechende gesetzliche Grundlagen schufen. Bei der Konzeption von Privatfunknormen in NRW waren die Verantwortlichen bestrebt, ein Gesetz "eigener Prägung" zu entwerfen. Für den Lokalfunk ist dies mit dem "Zwei-Säulen-Modell" gelungen. Dessen hervorstechendes Merkmal ist die Aufteilung der Veranstaltungsfunktionen von Rundfunk in zwei eigenständige Säulen, den Verein "Veranstaltergemeinschaft" (VG) und die Kapitalgesellschaft "Betriebsgesellschaft" (BG). Dieses Modell wird in der nordrhein-westfälischen Lokalfunkdiskussion weitgehend als die Alternative zu rein kommerziellen Rundfunkmodellen angesehen. Ziel der Studie ist es, durch eine detaillierte Analyse des "Zwei-Säulen-Modells" festzustellen, inwiefern es diesen Anspruch erfüllt. Zugrunde liegen zwei empirische Erhebungen im Sommer 1988. sosa/difu

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XIII, 344 S.

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Sozialwissenschaften; 6