Nutzungsmischung im Städtebau. Trends und Gegentrends.

Jessen, Johann
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Datum

1995

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bonn

Sprache

ISSN

0303-2493

ZDB-ID

Standort

BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IfL: Z 73 - 1995,6/7

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Das Ziel der städtebaulichen Funktionsmischung als Element neuer städtebaulicher Leitbilder (kompakte Stadt, Stadt der kurzen Wege) hat wieder Aktualität erlangt durch das kommunale Interesse, bei Stadterweiterungs- und Stadtumbauvorhaben die Mängel früherer Großsiedlungen zu vermeiden, und durch die Aufgabe, die Verkehrs- und Umweltprobleme in den Ballungsräumen zu bewältigen. Den Forderungen nach Nutzungsmischung liegen meist verschiedene und nicht eindeutig gefaßte Definitionen zugrunde, die sich in vier Dimensionen (räumlich, funktional, sozial, zeitlich) charakterisieren lassen. Das Ziel der städtebaulichen Funktionsmischung ist umstritten. Aus der Sicht der Kritiker ist das Ziel unrealistisch, da gegen die Logik bisheriger Stadtentwicklung gerichtet, unerwünscht, weil gegen tiefverwurzelte Bedürfnisse und Wertvorstellungen gewandt, und unwirksam, weil die mit dem Ziel verknüpften hohen ökologischen Erwartungen durch Empirie nicht gedeckt seien. Aus der Sicht ihrer Befürworter ist die Planung städtebaulicher Funktionsmischung aus ökologischen und städtebaulichen Gründen nötig. Sie sei zugleich immer aussichtsreicher aufgrund neuer ökonomischer, technologischer und sozialer Trends. Um die erwarteten Wirkungen städtebaulicher Nutzungsmischung einzuschätzen, fehlen empirische Befunde. Um Chancen, Risiken und Restriktionen von Planungen zur Erhaltung und Schaffung städtebaulicher Funktionsmischung differenziert zu bewerten, fehlen bisher ausreichende praktische Erfahrungen. - (n.Verf.)

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Schlagwörter

Zeitschrift

Informationen zur Raumentwicklung

Ausgabe

Nr.6/7

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S.391-404

Zitierform

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