Keine Angst, wir werden den neuen Zustrom verdauen! - Flüchtlinge und Vertriebene im deutschen Südwesten nach 1945.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
Die Aufnahme der deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge war eine der großen Herausforderungen, vor der Städte und Gemeinden nach dem Zweiten Weltkrieg standen. In Baden-Württemberg zählte man bei der Volkszählung 1950 über eine Million Flüchtlinge und Vertriebene. Durch Binnenumsiedlungen aus anderen Bundesländern, den Zustrom von Flüchtlingen aus der DDR und durch Bestimmungen des Bundesvertriebenengesetzes von 1953 stieg der Anteil der Flüchtlinge und Vertriebenen in Baden-Württemberg in der Folgezeit weiter an. 1961 lag er bei 20,9 Prozent. Das entsprach 1,2 Millionen Menschen. Damit war jeder fünfte Bewohner des Landes Flüchtling oder Vertriebener. Der Prozess der wirtschaftlichen und sozialen Eingliederung ist mittlerweile längst abgeschlossen und hat zahlreiche Spuren in den Städten und Gemeinden hinterlassen, denen in dem Beitrag nachgegangen wird. Zunächt werden die Probleme der Integration beschrieben, denn die Zuwanderer trafen auf eine Bevölkerung, die selbst mit einem hohen Anteil an zerstörten oder unbewohnbaren Wohnungen, lahm gelegter Infrastruktur und Lebensmittelknappheit konfrontiert war. Die angespannte Lage und die Konkurrenz auf dem spärlichen Arbeitsmarkt führten häufig zu Spannungen zwischen Alt- und Neubürgern. Eng verbunden mit der dennoch gelungenen Integration ist die Förderung des Wohnungsbaus gepaart mit einem hohen Maß an Eigeninitiative. Auch die berufliche und räumliche Mobilität sowie die Anpassungs- und Leistungsbereitschaft der Zugewanderten trugen wesentlich zum Erfolg bei. difu
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Journal
Die Gemeinde
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Nr. 24
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S. 977-980