Zahlen, was man nutzt. RMV pilotiert innovativen Relationstarif.
Trialog Publishers
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Trialog Publishers
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
München
item.page.language
item.page.issn
0020-9511
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809
BBR: Z 153
IFL: I 809
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) wurde im Jahr 1995 gegründet. Das Streckennetz des RMV verbindet die internationale Finanz-, Mobilitäts- und Logistikmetropole Frankfurt am Main mit den Landeshauptstädten Wiesbaden und Mainz sowie mit den polyzentrischen Mittelstädten wie Marburg, Gießen, Fulda oder Darmstadt und auch mit ländlichen Regionen wie Odenwald, Vogelsberg oder Rhön. Damit führt der RMV täglich 2,5 Millionen Fahrgäste in einer 14.000 Quadratkilometer großen Region zusammen. In der Gründungsphase entschied sich der RMV für damals bundesweit übliche großflächige Tarifzonen, die sich an den Stadt- und Kreisgrenzen orientieren. Inzwischen hat sich das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung deutlich verändert. Die Fahrgäste haben vielfältigere Mobilitätsbedürfnisse und nutzen den ÖPNV für längere Strecken über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg. Schwachpunkt des Tarifmodells nach Tarifzonen ist, dass es zwar einerseits lange Fahrten innerhalb der großen Tarifzonen erlaubt, andererseits aber jedes Überqueren einer Tarifgrenze mit einem preislichen Sprung zu Buche schlägt. Seit 2010 arbeitet der RMV an einer Tarifstrukturreform, der mit zielgruppenspezifischen Angeboten seinen Anfang nahm. Ab April 2016 testet der RMV als erster Verkehrsverbund in Deutschland in einem großflächigen Pilotversuch über das gesamt RMV-Gebiet hinweg einen innovativen Relationstarif, der in dem Beitrag vorgestellt wird. Um das neue Tarifangebot auf Akzeptanz, Funktionaliät und Ergiebigkeit untersuchen zu können, wird das Modell über drei Jahre mit einer beschränkten Nutzerzahl erprobt. 20.000 Testnutzer zahlen dann nicht mehr den Tarif einer gesamten Flächenzone, sondern für die tatsächlich genutzte Verbindung. Verkauft wird das neue Tarifangebot über das Smartphone.
Description
Keywords
Journal
Internationales Verkehrswesen
item.page.issue
Nr. 2
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 43-45