Deckung des Arbeitskräftebedarfs durch Zuwanderung. Studie der deutschen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN).
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Datum
2010
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Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Nürnberg
Sprache
ISSN
1865-4770
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-2010/2223
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
FO
EDOC
EDOC
Autor:innen
Zusammenfassung
Die Studie nimmt eine Bestandsaufnahme vor und benennt die Kriterien und Rechtsgrundlagen, aufgrund derer Erwerbsmigration nach Deutschland erfolgt. Daneben wird aktuelles und umfassendes Datenmaterial zur Erwerbstätigkeit von Ausländern, zur branchenbezogenen Arbeitskräftenachfrage sowie zu aktuellen Entwicklungen bei der Zu- und Abwanderung ausländischer Erwerbspersonen bereitgestellt. Die Zahl der Erwerbstätigen aus Drittstaaten in Deutschland ist von 1,901 Mio. im Jahr 2004 auf 1,937 Mio. im Jahr 2009 angestiegen. Die Zahl der offenen Arbeitsstellen ist deutlich rückläufig. Im Jahr 2009 waren bei der Bundesagentur für Arbeit durchschnittlich 485.528 offene Stellen gemeldet. Dies bedeutet einen Rückgang von fast 15% gegenüber 2008. In bestimmten Sektoren ist die Zahl der unbesetzten Stellen jedoch angestiegen, was auf einen verstärkten Arbeitskräftebedarf hindeutet. Im Jahr 2008 wurden im Vergleich zum Vorjahr z.B. mehr Ingenieure und Personen für die Sozialberufe gesucht. Auch im Gesundheitswesen und bei sonstigen überwiegend persönlichen Dienstleistungen gab es zum Teil deutliche Zuwächse. Mit gut 54% kann die Mehrheit der in Deutschland erwerbstätigen Drittstaatsangehörigen der Gruppe der Qualifizierten zugerechnet werden. Mehr als 23% sind Hochqualifizierte; 20% sind Geringqualifizierte. Die wichtigsten Gruppen unter den Neuzuwanderern, die 2009 zu Erwerbszwecken einreisten, sind Staatsbürger der USA, Indiens und Chinas. Insgesamt ging die Erwerbzuwanderung zwischen 2008 und 2009 leicht zurück, dagegen hat der Fortzug ausländischer Arbeitskräfte zugenommen.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
113 S.
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Freie Schlagworte
Stichwörter
Deskriptor(en)
Serie/Report Nr.
Working Paper; 32