Die Wende bringt den Schub. Kommunaler Klimaschutz.
Eppinger
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Eppinger
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: 4-Zs 3025
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Abstract
Kommunalpolitisches Engagement auf dem Feld der erneuerbaren Energien hilft nicht nur der Umwelt. Es geht auch um die wirtschaftliche Entwicklung von Regionen. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass in diesem Zusammenhang nicht wenige Kommunen insbesondere die Entwicklung der Sonnenenergie unterstützen. Vor allem in Ostdeutschland stehen dabei nicht allein Umweltaspekte im Vordergrund, sondern auch handfeste wirtschaftliche Interessen. Denn die Solarbranche schafft dort Arbeitsplätze und steigert die regionale Wertschöpfung. So haben in Brandenburg viele Solarunternehmen ihren Produktionssitz, und in der Lausitz, die durch den jahrzehntelangen Braunkohleabbau geprägt ist, sind es Solarfirmen und auch Einrichtungen wie das Institut für Wetterforschung und Energetik (IWE), die in einem Netzwerk die Entwicklung der Sonnenenergienutzung fördern. Als westdeutsches Beispiel wird die hessische Stadt Marburg herangezogen, die bereits seit Jahren für den Klimaschutz sensibilisiert ist und entsprechende Konzepte offensiv umsetzt. Der Verein Sonneninitiative, der bisher 40 Bürgersonnenkraftwerke initiiert hat, kann mit einer breiten Unterstützung seitens der Kommunalpolitik rechnen. Die so genannte Marburger Bausatzung, die in das Stadtparlament eingebracht wurde und eine Solarpflicht bei Neu- und Umbauten beinhaltet hätte, wurde zwar vom übergeordneten Regierungspräsidium in Gießen verhindert, sorgte aber bundesweit für Aufsehen und bestätigte den guten Ruf der Stadt als solaraktive Kommune.
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Der Gemeinderat
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Nr. 6
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S. 48-49