Der ökologische Marshallplan.

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SEBI: 91/1003
BBR: B 11 529

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Abstract

Das "Europäische Wiederaufbauprogramm" (Marshallplan) nach dem Zweiten Weltkrieg ist ein überzeugendes Beispiel dafür, daß Vorleistungen wirtschaftlich starker Nationen zugunsten schwächerer Länder für beide Seiten vorteilhaft sein können. Nach diesem Vorbild könnte auch der "Ökologische Marshallplan" funktionieren, um die globalen Umweltkrisen zu bewältigen. Diese liegen vor allem in der Vernichtung der tropischen Wälder, der Aufheizung der Erdatmosphäre und der Zerstörung der Ozonschicht sowie der grenzüberschreitenden Umweltzerstörung durch Luftschadstoffe, Gewässerverunreinigung und unzureichend gesicherte Abfallbeseitigung. Einzelne Personen oder Personengruppen ziehen aus ihrem zerstörerischen Verhalten erheblichen persönlichen - teilweise auch existentiell wichtigen - Nutzen, sie tragen aber kaum die Folgen ihres Handelns. Daher ist es innerhalb ihres individuellen Kosten-Nutzen-Kalküls rational, sich umweltbelastend zu verhalten. Da jedoch eine Internalisierung der Umweltkosten für viele arme Länder aus eigener Kraft nicht möglich ist, benötigen sie Hilfestellungen. Damit in diesen Ländern das Verursacherprinzip langfristig überhaupt durchsetzbar ist, muß es zunächst durch ein internationales Nutznießerprinzip ("globaler Umweltschutz geht alle an") ersetzt werden. - Schm.

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Umweltschaden, International, Umweltpolitik, Umweltschutz, Wald, Klima, Energie, Finanzierung, Verursacherprinzip, Entwicklungsland, Klimaschutz, Umweltpflege, Allgemein

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Frankfurt/M.: Ullstein (1989), 336 S., Abb.; Tab.; Lit.

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Umweltschaden, International, Umweltpolitik, Umweltschutz, Wald, Klima, Energie, Finanzierung, Verursacherprinzip, Entwicklungsland, Klimaschutz, Umweltpflege, Allgemein

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