Führungskraft mit Familie. Familienpolitik.

Eppinger
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Herausgeber

Eppinger

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Schwäbisch-Hall

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ISSN

0723-8274

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ZLB: 4-Zs 3025

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Der Mangel an Fach- und Führungskräften erweist sich in vielen Regionen als Bremse für weiteres wirtschaftliches Wachstum. Für die Unternehmen bedeutet dies, Maßnahmen zu ergreifen, mit denen sie Fachkräfte an sich binden oder für sich gewinnen können. Als besonders erfolgreich hat sich in diesem Zusammenhang eine familienbewusste Personalpolitik herausgestellt. Städte und Gemeinden können den Unternehmen im Rahmen und als Teil der kommunalen Wirtschaftsförderung auf diesem Gebiet wichtige Unterstützung bieten. Das belegt eine in dem Beitrag vorgestellte Studie aus Ostwestfalen, die von der Initiative "Bielefeld 2000 plus" an der Universität Bielefeld im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung und der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen durchgeführt wurde. Betrachtet wurde, welche Bedeutung die Aspekte Kinderbetreuung vor und im Schulalter, Service für Familien, Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sowie Gesundheit und Sicherheit für den Wirtschaftsstandort haben. Von den 54 ostwestfälischen Kommunen haben sich 43 Städte und Gemeinden an der Studie beteiligt. Als Erfolgsmodell wertet die Studie die Familienzentren in Ostwestfalen. Großes Engagement zeigen die Kommunen auch bei familienfreundlichen Projekten, die von der Unterstützung zum Beispiel durch Sozialarbeiter, Mittagessenunterstützung, Preisvergünstigungen für Familien bis hin zu Baulandprogrammen für Familien reichen. Als weiteres Beispiel für Familienfreundlichkeit in den Kommunen wird das Projekt "Zukunftswerkstätten Familienfreundliche Kommune" in Baden-Württemberg vorgestellt, das vom Ministerium für Arbeit und Soziales (SM) im Rahmen der Initiative "Kinderland Baden-Württemberg" gefördert wird. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern werden Ideen, Ziele und Maßnahmen für die Entwicklung einer familienfreundlichen Kommune diskutiert und zu einem Handlungskonzept ausgearbeitet. Bislang haben vierzig baden-württembergische Städte und Gemeinden solche Zukunftswerkstätten veranstaltet.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Der Gemeinderat

Ausgabe

Nr. 3

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Seiten

S. 8-9

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