Hygienisch-bakteriologische Untersuchungen bei der Kalkhydratbehandlung von Rohabwasser und Primärschlamm sowie der Nachkonditionierung von Siloschlamm mit Branntkalk.

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SEBI: Zs 3026-4
BBR: Z 128
IRB: Z 50b

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Zusammenfassung

Bei Fällungsversuchen mit Kalk bis pH 11,0 konnten Salmonellen aus dem Rohabwasser nicht eliminiert werden. In Laborversuchen wurden Testsalmonellen durch eine Aufkalkung bis pH 11,7 innerhalb zwei Stunden nicht abgetötet. Zu erkennen war der Trend, dass sich bei zusätzlicher Fe(II)- Salzgabe mehr Keime im Sediment angereichert hatten. Aus Laborversuchen bei der Aufkalkung von Primärschlamm ergibt sich die Forderung, dass die pH-Werte von 13,0 auf maximal 12,5 abfallen dürfen und dort über 48 Stunden gehalten werden müssen. Eine Belüftung der Schlämme unterstützte deutlich die entseuchende Wirkung der zudosierten Kalkmenge. Bei der Nachkonditionierung mit Branntkalk zeigte sich, dass die geringste Menge von 332 kg CaO/tTS ausreichte, um die Salmonellen abzutöten. (-z-)

Beschreibung

Schlagwörter

Abwasserbehandlung, Hygiene, Verfestigung, Salmonelle, Abtötung, Infektion, Kalkdosierung, Brandkalk, Entsorgung, Abwasser

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Das Gas- und Wasserfach.Wasser - Abwasser, München 127(1986), Nr.6, S.291-297, Abb.;Tab.;Lit.

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Abwasserbehandlung, Hygiene, Verfestigung, Salmonelle, Abtötung, Infektion, Kalkdosierung, Brandkalk, Entsorgung, Abwasser

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