Emissionsabschätzung aus kontaminierten Materialien - was können Labormethoden hierzu leisten?

E. Schmidt
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E. Schmidt

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Berlin

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0942-3818

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ZLB: 4-Zs 4691
BBR: Z 658

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Abstract

Im Rahmen des FuE-Vorhabens "Säulenversuche" des Bayer. Landesamtes für Umwelt wurde u. a. eine Vergleichsuntersuchung von unterschiedlichen in der Bundesbodenschutzverordnung genannten Laborverfahren durchgeführt und Ergebnissen aus Großlysimeteruntersuchungen gegenübergestellt. Die Ergebnisse zeigten für die anorganische Stoffgruppe systematische Konzentrationsunterschiede zwischen den verschiedenen Laborverfahren. Mit dem Bodensättigungsextrakt (BSE) wurden unabhängig vom Untersuchungsmaterial und Parameter gegenüber allen anderen Verfahren deutlich höhere Stoffkonzentrationen ermittelt. Bezogen auf die Lysimeteruntersuchungen können die Ergebnisse aus dem Bodensättigungsextrakt pauschal nicht mit den Stoffkonzentrationen im Sickerwasser gleichgesetzt werden. Eine flächenintegrierte mittlere Sickerwasserkonzentration wird von anderen Verfahren mit einem gegenüber dem Bodensättigungsextrakt höheren Wasser-/Feststoffanteil deutlich besser abgebildet. Es zeigte sich, dass sowohl der BSE als auch die Extraktionen mit einem Wasser-/Feststoffverhältnis von 1:1 oder 2:1 das Transportgeschehen in einem Säulenversuch zu Beginn der Perkolation nachzeichnen. Als Konventionsmethode für die Abschätzung einer mittleren Sickerwasserkonzentration empfiehlt sich das S4-Verfahren mit einem Wasser/Feststoffverhältnis von 2:1 als auch das 1:1-Extrationsverfahren. difu

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Altlasten-Spektrum

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Nr. 3

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S. 154-161

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