Die Familie in Westdeutschland. Stabilität und Wandel familialer Lebensformen.

Leske + Budrich
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Leske + Budrich

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Opladen

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ZLB: 93/5751
BBR: A 11 689

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SW

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Abstract

Um den Wandel des Familienbegriffs in den vergangenen Jahrzehnten analysieren zu können, wird - unabhängig vom Haushaltsbegriff der amtlichen Statistik - Familie als Netzwerk gelebter Beziehungen verstanden. In einer umfangreichen Stichprobe, die auch regionale Bindungen berücksichtigt, wird ein breites Fragenspektrum analysiert; dabei sollen neue Wege ausprobiert werden, im Vordergrund steht das Interesse an Individualisierungsprozessen. Es zeigt sich, daß vor allem bei jungen Paaren Individualisierungstendenzen zu beobachten sind, andererseits jedoch überwiegend in der Nähe der Eltern gewohnt wird. Die familialen Beziehungen sind vielfältig geworden; die jungen Paare leben häufig zunächst unverheiratet zusammen, höheres Heiratsalter bedeutet auch vorerst Verzicht auf Kinder. Regionale und bildungsmäßige Unterschiede dieses Fragenkomplexes werden deutlich. Eine Betrachtung der familialen Situation von Kindern zeigt, daß 80 % aller Kinder und Jugendlichen in Verhältnissen leben, die dem "Normalitätsentwurf" entsprechen. Allerdings glauben die Verf., Stabilitätsrisiken ausmachen zu können. - Bals

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XIX, 568 S.

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Familien-Survey; 1