Wirkungen der Eigenheimzulage. Probleme der Subventionierung des Erwerbs von Wohnungseigentum durch die Eigenheimzulage.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Dortmund

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: 4-2004/338
DST: R 100/83

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die Ende 1995 eingeführte Eigenheimzulage ist eine Steuervergünstigung, die das Steueraufkommen von Bund, Ländern und Gemeinden mittlerweile um mehr als 10 Mrd. mindert. Mit diesem hohen Betrag ist sie die finanziell umfangreichste Steuervergünstigung und beim Bund nach den Ausnahmeregelungen der ökologischen Steuerreform die teuerste Einzelsubvention überhaupt. Angesichts immer knapper werdender öffentlicher Mittel verwundert es, dass bislang keine Evaluation der Wirkungen und Inanspruchnahme der Eigenheimzulage stattfand. In diese Lücke stößt die Untersuchuchung. Erstmalig werden die einzel- und gesamtwirtschaftlichen Wirkungen der Eigenheimzulage, ihre Verteilungswirkungen und ihre interföderalen Finanzierungsstrukturen behandelt. Die beiden letzten Aspekte sind besonders problematisch. Obwohl mit der Einführung der Eigenheimzulage die Förderung von Haushalten mit Kindern und mittlerem Einkommen intendiert war, ergab sich eine überwiegende Inanspruchnahme von Haushalten aus dem oberen Drittel der Einkommensverteilung. Problematisch ist ferner, dass der Bundesgesetzgeber diese Maßnahme nicht alleine zu finanzieren hat, sondern dass nach Maßgabe der vertikalen Steuerertragsteilung Länder und Gemeinden sogar höhere Steuerausfälle hinnehmen müssen als der Bund selbst. Länder, in denen die Eigenheimzulage überdurchschnittlich in Anspruch genommen und deren Steueraufkommen entsprechend überdurchschnittlich verkürzt wird, erhalten erhöhte Zahlungen bzw. müssen geringere Zahlungen in den horizontalen Länderfinanzausgleich leisten. Mehrkosten in der Größenordnung zwei- bis dreistelliger Millionenbeträge treten hier insbesondere für Nordrhein-Westfalen, Hessen und in erheblichem Maße für die Stadtstaaten auf. difu

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

107 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

ILS-Schriften; 192