Jeder für sich oder doch mehr für alle? Wege zu einer intensiveren regionalen Kooperation im Ruhrgebiet.

Springer
Lade...
Vorschaubild

Datum

Zeitschriftentitel

ISSN der Zeitschrift

Bandtitel

Herausgeber

Springer

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Heidelberg

Sprache

ISSN

0034-0111

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 150 ZB 6820

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

53 Städte, darunter elf kreisfreie, vier Landkreise, drei Bezirksregierungen und zwei Landschaftsverbände - das Ruhrgebiet ist eine Region von wohl einzigartiger administrativer Fragmentierung. Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Kostendrucks der öffentlichen Verwaltung steht diese Struktur im Zentrum der politökonomischen Diskussion. Die Vorschläge zur zukünftigen Entwicklung sind dabei nicht weniger vielschichtig. Sie reichen von einer Stärkung einzelner Städte als souveräne Zentren über die Schaffung einer Bezirksregierung Ruhr bis hin zur Verschmelzung zur Ruhrstadt. Auf der Basis theoretischer Kooperationskonzepte, einer sozio-ökonomischen Bestandsaufnahme und der Untersuchung einzelner bestehender Kooperationen im Ruhrgebiet wird in diesem Beitrag die Konzentration auf die Bildung einzelner funktionaler Kooperationen mit strikten Anforderungsprofilen und fallbezogenen Partnern vorgeschlagen. Die Anreize zur Überwindung des Status quo hin zu einer gelebten Kooperationskultur soll ein Wettbewerb mit monetären Gewinnen für vielversprechende und zukunftsgerichtete Kooperationen setzen.
Some 53 cities, 3 state governments and 2 Regional Associations-the Ruhrgebiet's unique administrative fragmentation has increasingly come under scrutiny, as cost pressure is mounting in public administration. Both in the political and the economic sphere, there are numerous proposals to overcome this situation. Some observers advocate the identification of some selected cities to be supported as regional centers, while other proposals even envisage one big "Ruhr-City". Based on theoretical cooperation concepts, a socio-economic review and the analyses of chosen cooperation projects, we suggest concentrating on cooperation along functional lines, initiated on a case-by-case basis. To overcome the status quo of reluctant cooperation, the right set of incentives will be needed. Specificaiiy, we propose designing a competition offering potential cooperation partners substantial monetary benefits, if their proposal is picked as a winner.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Raumforschung und Raumordnung

Ausgabe

Nr. 2

item.page.dc-source

Seiten

S. 143-156

Zitierform

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries