Iraner und Iranerinnen in Deutschland. Migrationsgeschichte, Lebenssituation und Integrationsprobleme.

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Hannover

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ZLB: 97/784

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DI

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Abstract

Die iranische Bevölkerungsgruppe ist zahlenmäßig die größte aus Asien stammende Gruppe in Deutschland (2% der Wohnbevölkerung). Ihre Anzahl hat sich seit 1979 verfünffacht. In der Studie werden wesentliche Charakteristika der Migrationsgeschichte und -hintergründe sowie die Lebenssituation, die soziale Lage und die Integrationsprobleme von Iranern in Deutschland besonders in den letzten drei Jahrzehnten analysiert und anhand einer empirischen Untersuchung 1994/95 in Niedersachsen exemplarisch dargestellt. Es wird eine länderspezifische (iranische) Migrationstypologie formuliert. In Niedersachsen sind dabei besonders folgende Merkmale und Tendenzen zu unterscheiden: Die sozio-kulturelle Heterogenität; generations- und geschlechterspezifisch unterschiedliche Orientierungen, städtische Herkunft, eine stark ablehnende Haltung der islamischen Republik sowie gegenwärtig die Meidung politischer Aktivitäten; eine interne soziale Neuschichtung, die die Iraner in eine erfolgreiche Minderheit und eine vom sozialen Abstieg bedrohte Mehrheit bei Hauptbetroffenheit der Frauen teilt, und eine besonders bei Frauen mit der vorrevolutionären Zeit nicht vergleichbare Verbleibsorientierung, u. a. wegen fehlender Reintegrationschancen im Iran. hen/difu

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571 S.

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