Räumlich-strukturelle und zeitlich-dynamische Aspekte des Landnutzungswandels im Dreiländereck Belgien - Niederlande - Deutschland. Eine Analyse mittels eines multitemporalen, multifaktoriellen und grenzübergreifenden Geographischen Informationssystems.
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Datum
2006
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DE
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Aachen
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Zusammenfassung
Die Landschaft unterliegt seit Beginn der industriellen Revolution intensiven Änderungen. Das Ausmaß, die raum-zeitliche Struktur, die Rahmenbedingungen und die Auswirkungen dieses Wandels wurden am Beispiel eines 1.730 qkm umfassenden Gebietes im Dreiländereck zwischen Belgien, den Niederlanden und Deutschland untersucht. Die Studie fußt auf Landnutzungsszenarien von sechs relevanten Stadien der industriellen Entwicklung, vom präindustriellen Zustand um 1800 bis hin zum postindustriellen Zustand um 2000. Die Szenarien wurden aus historischen Kartenwerken, modernen topographischen Datenbanken und Fernerkundungsdaten abgeleitet. Diese heterogenen Grundlagen wurden in einem grenz- und epochenübergreifend konsistenten Geoinformationssystem integriert. Die Ergebnisse der Auswertung zeigen, das über 50% der untersuchten Fläche mindestens einmal umgenutzt wurden. Wesentliche Prozesse waren die Umwandlung von Ackerflächen in Grünland oder Wald sowie die Expansion der bebauten Bereiche. Gängigen Modellen zufolge äußert sich dieser Umstand auch in einer insgesamt geringeren Erosionsdisposition und verbesserten Abflussregulationsfunktion der Landschaft. Auf der Detailebene konnten jedoch gegenteilige Entwicklungen belegt werden. difu
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Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
192 S.