Resilienz Jugendlicher beim Übergang von der Schule in den Beruf. Kann das Resilienzkonzept als Orientierung für Konzepte der Jugendberufshilfe dienen? Ergebnisse einer sozialräumlichen Netzwerkuntersuchung.
Juventa
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Juventa
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DE
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Weinheim
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0012-0332
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TIB: ZB 5459
VfK: Z/5
VfK: Z/5
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Abstract
Den Begriff der Resilienz (der gelingenden Lebensentfaltung trotz widriger Umstände) stellen die Autoren in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen. Grundidee der Resilienzforschung ist die Suche nach Widerstandsfaktoren, die trotz ungünstiger Umstände einen guten Verlauf der persönlichen Entwicklung ermöglichen. Diese möchten die Autoren verstärken, damit nichtprivilegierten Jugendlichen der Übergang vom Schülerdasein ins Berufsleben gelingt. Das Autorenteam stellt Ergebnisse einer Untersuchung vor, die ein niederschwelliges und resilienzorientiertes Netzwerk unter die Lupe genommen hat. Sie verweisen darauf, dass die Bundesagentur für Arbeit etwa ein Drittel ihres Budgets für die aktive Arbeitsmarktpolitik auf die Förderung nichtprivilegierter Jugendlicher verwendet, dass diese Angebote jedoch bislang an den am wenigsten qualifizierten Jugendlichen mit den gravierendsten Problemen weitgehend vorbeigehen. Hier sind konzeptionell also neue Wege angesagt. Dabei kann auf die Typen erfolgreicher und nicht erfolgreicher Fallverläufe (Durchmarschierer, Selfmades, Nachzügler, Dequalifizierte, Orientierungslose, Problembelastete etc.) zurückgegriffen werden, die von dem Autorenteam herausgearbeitet werden und die unterschiedliche Handlungskonzepte nahelegen. Die Überlegungen des Autorenteams können Grundlage für resilienzorientierte bzw. befähigende Handlungskonzepte der Jugend(sozial)arbeit sein.
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Journal
Deutsche Jugend
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Nr. 7-8
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S. 318-327