Die Entwicklung der mittelrheinischen Markgenossenschaft am Beispiel des Kreises Neuwied. Ein Beitrag zum Gesamtproblem der deutschen Markgenossenschaft.

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SEBI: 72/2705

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Abstract

Am Beispiel der mittelrheinischen Markgenossenschaften des Kreises Neuwied wird die historische Entstehung der Märkerschaft, einer regionalen Sonderform der Markgenossenschaft, erörtert.Aus historischen Quellen wird ersichtlich, daß die Märkerschaften erst im späten Mittelalter entstanden sein müssen, womit die Theorie ihrer Herleitung aus dem urgermanischen Agrarsozialismus widerlegt scheint.Neben einer detaillierten Erforschung der historischen und verfassungsgeschichtlichen Entwicklung der einzelnen fünf Märkerschaften dieses Kreises wird der Zusammenhang zwischen Existenz und Fortbestehen der Märkerschaften und der Industrialisierung des Kreises Neuwied untersucht sowie die Frage der Auflösung dieser gemeinschaftlichen Agrarwirtschaftsform diskutiert.Schließlich wird geklärt, ob die einzelnen Merkmale ausreichen, um im Vergleich mit anderen Landschaften von einem Typ der westdeutschen oder mittelrheinischen Markgenossenschaft zu sprechen.

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Genossenschaft, Agrargenossenschaft, Geschichtswissenschaft, Geschichte, Kreis, Markgenossenschaft, Agrargeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Verfassungsgeschichte, Ortsgeschichte

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Bonn (1972) 206 S., Kt.; Lit.; Zus.(phil.Diss.; Bonn 1970)

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Genossenschaft, Agrargenossenschaft, Geschichtswissenschaft, Geschichte, Kreis, Markgenossenschaft, Agrargeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Verfassungsgeschichte, Ortsgeschichte

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