Freizeitverhalten außer Haus. Zusammenschau u. Bewertung empirischer Untersuchungen zum Freizeitverhalten außer Haus.
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1976
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ZZ
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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885
BBR: Z 703
IRB: Z 885
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Zusammenfassung
Die empirische Freizeitverhaltensforschung deckt trotz erheblicher Datenmengen eine Reihe wichtiger Verhaltensweisen nicht ab und vernachlässigt raumrelevante Einflußfaktoren. Die Forschungsergebnisse zum Freizeitverhalten außer Haus sind mangels präziser Definitionen und klarer Abgrenzungen untereinander kaum vergleichbar und lassen keine Trendaussagen oder abgesicherten Prognosen zu. Die raumordnungspolitische Relevanz des Freizeitverhaltens hängt ab von Intensität und Verbreitung einer Aktiviät und ihren Ansprüchen an den Raum. Von zehn untersuchten Freizeitaktivitäts-Typen kommen den (Wochenend-)Ausflügen, dem Freizeitwohnen und dem Wandern vor allem wegen hoher Umwelt-, Flächen- und Entfernungsansprüche hohe Stellenwerte für die Raumordnungspolitik zu, während kulturelle Freizeitbetätigungen, Gartenfreizeit und spezielle Sportarten trotz teilweise hoher Ansprüche an die Infrastruktur unter Raumordnungsgesichtspunkten kaum von Interesse sind. Erst durch einheitliche Definitionen, plausible Integration und klare Anwendungsorientierung wird die empirische Freizeitverhaltensforschung in Verbindung mit einer systematischen Theorienbildung wertvolle und operationable Erkenntnisse zur heutigen Situation und zukünftigen Entwicklung des Freizeitverhaltens der Raumordnungspolitik zur Verfügung stellen können.
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Erscheinungsvermerk/Umfang
Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1976), 6, S. 279-284, Tab.