Elektronische Produkte: Das Konsortialmodell am Beispiel der Universitätsbibliothek Mainz.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Berlin
item.page.language
item.page.issn
1438-7662
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 4-2009/2009
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die Erwerbung und Bereitstellung elektronischer Produkte binden große Teile der Bibliotheksetats. Um Kosten einzudämmen sowie Rationalisierungseffekte zu erzielen, haben die Bibliotheken eine der Geschäftswelt nachgeahmte Strategie entwickelt, indem sie Einkaufs- und Verwaltungsgemeinschaften bilden. Die Arbeit versucht, dieses kontrovers diskutierte Konsortialmodell zu bewerten. Nach einer allgemeinen Einführung, die die Ursachen der Bibliothekskonsortien erörtert und die Konsortiallandschaft skizziert, wird in einem zweiten Teil das Konsortialmodell am konkreten Beispiel der Universitätsbibliothek (UB) Mainz im Rahmen des HeBIS-Konsortiums analysiert. Der dritte Teil der Arbeit zieht eine vergleichende Bilanz. Während die UB Mainz trotz schwieriger Vereinbarung bindender Konsortialklauseln mit ihren zweischichtigen Strukturen vom Konsortialmodell finanziell und organisatorisch profitiert, bleiben in den Fachkreisen die Bibliothekskonsortien, insbesondere wegen der schlechten Nutzung der von den Anbietern als Kompensationen angesehenen Pakete (sog. Big Deal), sehr umstritten und gelten für manche Kritiker als Verschärfer der Informationskrise. Abschließend werden die letzten Entwicklungen bzw. Alternativen zu den Konsortien in ihrer aktuellen Form aufgezeichnet: Neue Geschäftsmodelle im bestehenden Konsortialrahmen (wie Mischangebote mit Pay-per-View, Umstellung auf E-Only) sowie umfassendere Bezugsmodelle (Nationallizenzen der DFG, Lizenzabschlüsse im übernationalen Rahmen wie GASCO oder Knowledge Exchange) die alle auf einem Konsortialschema basieren und sich ebensowenig von den traditionellen Versorgungswegen lösen können. Das Open-Access-Publizieren als die konsequenteste Möglichkeit, das Informationswesen unabhängiger gegenüber den kommerziellen Anbietern zu gestalten, wird kurz als Problemlösung gestreift.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
97 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft; 231