Grüne Infrastruktur als Standortfaktor und als Potenzial für das Standortmarketing. Städte in Nordrhein-Westfalen im Vergleich.

Schäffer, Ina
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Datum

2018

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Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bonn

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DI
EDOC

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Zusammenfassung

Die Stadt Münster macht es vor: Durch ihr grünes Image haben Menschen das Bild einer lebenswerten Stadt im Sinn. Wie gehen andere Städte in Nordrhein-Westfalen mit ihrem Grün um und kann es ein Standortfaktor sein? Untersucht werden die Städte Bielefeld, Bonn, Bottrop, Dortmund und Essen, die unterschiedliche demographische, wirtschaftliche und geschichtliche Hintergründe aufweisen. Alle Standorte haben jedoch gemeinsam, dass sie sich mit dem Faktor Grün, wenn auch auf verschiedenste Weise, auseinandersetzen. Dortmund ist für sein PHOENIX-Projekt bekannt, Bottrop gewann den InnovationCity-Wettbewerb und Essen trägt für das Jahr 2017 den Titel der Green Capital Europe. Bielefeld ist vom Teutoburger Wald umgeben, Bonn liegt in unmittelbarer Nähe des Siebengebirges und gilt als Tor zum romantischen Rhein. Münster nimmt auf diesem Feld eine Vorreiterrolle ein. Die im Rahmen des LivCom-Awards zur lebenswertesten Stadt der Welt ausgezeichnete Kommune ist bekannt dafür, hierauf einen besonderen Fokus zu legen. Kann es eine allgemeingültige Strategie für Städte im Umgang mit ihrem Grün geben oder muss jeder Standort selbst prüfen, wie er mit diesem Thema vor dem Hintergrund seiner standortspezifischen Besonderheiten umgeht? Die Untersuchung ergibt, dass urbane Grünstrukturen auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene einen Mehrwert generieren. Sie ermöglichen und beeinflussen das Freizeitverhalten, wirken sich aber auch positiv auf das Stadtklima, die Lebensqualität und die Gesundheit aus. Zudem bieten sie durch Ökosystemleistungen viele wirtschaftliche Vorteile. Auch das Image einer Stadt wird von ihr beeinflusst. Es ist denkbar, dass diese Aspekte gerade für hochqualifizierte Fachkräfte und deren Familien eine Rolle bei der Standortwahl spielen und vermutlich in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen könnten, wenn sich Standorte in ihren harten Faktoren immer mehr ähneln. Dennoch gibt es hier auch Konfliktpotenzial. Die kommunalen Haushaltslagen sind angespannt. Oftmals fehlen für die Unterhaltung der Grünstrukturen die finanziellen Mittel. Hier sind innovative Ansätze gefordert.

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XLII, 331 S.

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