Stadt-Umland-Beziehungen und Segregationsprozesse.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IfL: Z 73 - 1996,4/5

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Abstract

Die Fallstudie der Region Hannover verdeutlicht exemplarisch, daß die These einer wachsenden Stadt-Umland-Segregation den Sachverhalt der realen Entwicklungsprozesse verfehlt. Ringzonale Polarisierung zwischen Kernstadt und Umland, die im allgemeinen mit der Vorstellung einer "Suburbanisierung des Reichtums" und einer "Konzentration der Armut in der Kernstadt" verknüpft wird, sind nicht festzustellen. Von starken sozialen Kontrasten wird vor allem die Binnenstruktur der Kernstädte geprägt, die durch die Umlandwanderung mittlerer und höherer Einkommensgruppen verstärkt wird. Ein vergleichbares Mosaik segregativer Strukturen ist auch im Umland vorzufinden, nur graduell schwächer ausgeprägt. Wer das wirtschaftliche Wachstumspotential von Regionen sichern will, muß in Zukunft auch Aspekte der Stadt-Umland-Segregation in das Regionalmanagement einbeziehen. Es ist eine Ausdehnung auf Aufgaben der regionalen Sozialberichterstattung und Sozialplanung erforderlich. Mit solchen Instrumenten kann präventiv darauf hingewirkt werden, daß im Umland durch regionalen Entwicklungsdruck nicht dieselben Polarisierungsprozesse ablaufen werden wie in der Kernstadt. - (n.Verf.)

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Nr.4/5

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S.277-298

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