Lokal handeln! Eine erste umwelt- und politökonomische Analyse des Kohlendioxid-Marktes in Tokio.
Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0931-0983
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ZLB: Kws 250,8 ZA 778
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
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Abstract
Können auch lokale Treibhausgas-Märkte einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten? Dieser Frage geht der vorliegende Beitrag am Beispiel der japanischen Hauptstadt nach. Großstädte spielen eine zunehmend wichtige Rolle im Klimaschutz, ebenso wie der Emissionshandel. Tokio, weltweit die größte Metropolregion, etablierte 2010 erstmals einen auf den Stromverbrauch in Bürogebäuden fokussierten lokalen Kohlendioxid-Markt, dessen erste Erfüllungsperiode zurzeit ausläuft. Wie konnte es aber trotz der jüngsten klimapolitischen Abstinenz Japans politisch gelingen, ein Emissionshandelssystem in Tokio zu etablieren? Welche Ausgestaltungsspezifika zeichnen das Tokioter System aus? Und welche Resultate konnten bisher erzielt werden? Diese drei Fragen beantworten wir auf der Basis einer polit-ökonomischen Durchsetzungs- sowie einer umweltökonomischen Design- und Wirkungsanalyse. Wir zeigen, dass der Tokioter Kohlendioxid-Markt vergleichsweise ambitioniert ausgestaltet ist und die bisherigen Wirkungen vielversprechend sind. Gleichwohl sind Verbesserungen besonders im Bereich der Marktgestaltung, der Erstvergabe und der erlaubten Emissionsgesamtmenge möglich. Die Durchsetzung gelang allerdings allein vor dem Hintergrund einer lokalspezifischen politischen Interessen- und Machtkonstellation.
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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht
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Nr. 3
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S. 269-290