Sozialisationsbegleitung durch diskursive Beratung. Vorüberlegungen für eine veränderte Praxis der Erziehungsberatung.
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SEBI: 78/5939
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Zusammenfassung
Ausgehend von einer Kritik am klinisch orientierten Beratungsverständnis versucht die Arbeit aufzuzeigen, daß auch die in Psychologie, Sozialarbeit und Pädagogik verbreitete Auffassung von Beratung im Sinne einer ,,Entscheidungshilfe'', die von Menschen in besonderen Problemsituationen in Anspruch genommen wird, ohne daß sie damit als ,,gestört'' oder ,,therapiebedürftig'' etikettiert werden, nicht hinreicht, um als Praxiskonzept für eine pädagogisch-gesellschaftliche Betrachtungsweise von Erziehungsberatung zu dienen. Ziel der Arbeit ist vielmehr, ein Beratungsselbstverständnis zu entwickeln, das den aus der Erosion soziokultureller Umwelt erwachsenen Problemen der Individuen in der spätkapitalistischen Gesellschaft auf gesellschaftliche Weise Rechnung trägt. Dies kann nach Auffassung des Autors nur eine aus dem Begriff des ,,Diskurses'' (Habermas) entwickelte Beratungskonzeption leisten. Ein solches diskursives Beratungsverständnis zu fundieren und in einigen Umrissen auf die Erziehungsberatung zu übertragen, ist die grundlegende Intention dieser Arbeit. Auf dieser Grundlage wird abschließend versucht, einige Praxisansätze für die konkrete Verwirklichung einer als ,,Sozialisationsbegleitung durch diskursive Beratung'' aufgefaßten Erziehungsberatung aufzuzeigen. bg/difu
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Erziehungsberatung, Sozialisation, Beratungspraxis, Sozialwesen, Sozialarbeit, Bildungswesen
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Frankfurt/Main: (1978), 367 S., Lit.
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Erziehungsberatung, Sozialisation, Beratungspraxis, Sozialwesen, Sozialarbeit, Bildungswesen