Quo vadis Elektrobus? Technologische Innovationen im öffentlichen Stadtverkehr.

Haase, Ralf
E. Schmidt
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2012

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E. Schmidt

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DE

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545

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Abstract

In den Jahren seit 2005 haben sich in der aktuellen deutschen Verkehrs-, Umwelt- und Energiepolitik einschneidende Veränderungen vollzogen. Der Begriff Elektromobilität schließt seither vor allem für die Städte und Ballungsräume vielfältige Überlegungen ein, wie elektrische Antriebssysteme nicht nur für den Personenkraftwagen, sondern neben den Schienenverkehrssystemen auch im straßengebundenen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verstärkt zur Anwendung kommen können. Unter dem Aspekt der gesellschaftlich akzeptierten Nachhaltigkeitsstrategie für die Sicherung von Mobilität und Verkehr leisten elektrische Stadtbussysteme weltweit einen wachsenden Beitrag zur aktiven Klimapolitik, effektiven Ressourcenschonung und wirtschaftlichen Verkehrsdurchführung. Elektrische Stadtbussysteme stellen sowohl in traditioneller Technologie (Trolleybusse beziehungsweise Oberleitungsbusse (O-Busse)) als auch in innovativer Technologie (reine Elektrobusse) tragende Elemente des straßengebundenen ÖPNV dar. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag Perspektiven für elektrisch betriebene Stadtbusse aufgezeigt. Zunächst wird auf den Erhalt und den Ausbau traditioneller O-Bussysteme eingegangen. In der Bundesrepublik Deutschland haben lediglich die Städte Solingen, Esslingen und Eberswalde die Entscheidung getroffen, an dem Betrieb und dem Ausbau ihrer O-Bussysteme festzuhalten. Die innovativen Entwicklungen und Verbesserungen stellen jedoch ausreichende Gründe dar, auch in weiteren deutschen Städten im Rahmen einer integrierten Stadt- und Verkehrsplanung über den Bau von O-Bussystemen nachzudenken. Die Europäische Union (EU) hat sich im Rahmen ihrer ÖPNV-Strategien in deutlicher Weise für O-Bussysteme ausgesprochen. Seit dem Jahr 2010 hat sich ein Konsortium von neun Partnern aus sechs EU-Staaten unter dem Namen "EU-Trolley" zu einem Verbundprojekt zusammengeschlossen, das vom "European Regional Development Fund (ERDF)" kofinanziert wird. Die Projektleitung hat die Salzburg AG übernommen, die ein Netz von 9 Linien mit 86 modernen Fahrzeugen betreibt und damit jährlich zirka 35 Millionen Fahrgäste befördert. Außerdem wird auf den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesrepublik Deutschland eingegangen und es wird über innovative Technologien und Entwicklungsperspektiven für den Hybridbus sowie den vollelektrischen Stadtbus berichtet, wobei der Hybridbus als Brückentechnologie angesehen wird.

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Verkehr und Technik

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Nr. 9

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S. 335-339

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