Nutzungskonflikte auf Binnenwasserstraßen. Landschaftsökologische und sozialgeographische Aspekte einer Fahrrinne auf dem Gr. Müggelsee (Berlin).

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Berlin

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0947-0360

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ZLB: 4-2006/1174

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Abstract

Am Beispiel des Müggelsees in Berlin untersucht die Arbeit Nutzungskonflikte auf einem Wasserweg innerhalb eines Binnengewässers natürlichen Ursprungs, der sich in einem Umwidmungsprozess befindet. Der betreffende Abschnitt des Flusses Spree stellt eine Bundeswasserstraße dar, wird jedoch seit vielen Jahren nur noch von der Fahrgastschifffahrt und dem privaten Bootsverkehr genutzt. Dies führte zu einer zunehmend belastenden Verdichtung des motorisierten Individualverkehrs. Zur Abschwächung seiner negativen Begleiterscheinungen wurde auf Initiative von in verschiedener Weise betroffenen Anwohnern die Passage des Gewässers auf eine räumlich begrenzte Fahrrinne limitiert. Neun Jahre nach ihrer Einführung war 2001 eine Abschaffung dieser Regelung geplant. Die gegensätzlichen Intentionen verschiedener Interessengruppen machten die Fahrrinne als konzeptionellen Bestandteil eines Naherholungsgebietes zu einem regionalen Streitobjekt. Fokus der Arbeit ist die Einschätzung der Müggelseefahrrinne bzgl. des Eigenwertes der Landschaft und der Nutzung des Müggelsees als Freizeitgewässer. Mögliche Szenarien der generellen Freigabe des Sees für den motorisierten Individualverkehr werden diskutiert. Unter Verwendung eines qualitativen Analyseverfahrens werden die Positionen zu diesem Nutzungskonflikt zusammengetragen. sg/difu

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152 S.

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Arbeitsberichte; 103