Die "Zweistufenmethode" in der regionalen Klimatologie als methodisches Hilfsmittel zur übersichtlicheren Ergebnisdarstellung und nutzerfreundlicheren Anwendung.

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0043-6925

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IRB: Z 776
BBR: Z 129
ZLB: Zs 5543-4
IFL: I 740

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Abstract

Den Arbeitsergebnissen des Autors folgend wäre es richtig, in einer zweistufigen Vorgehensweise für die Regionalklimatologie grundsätzlich Meßergebnisse in Form von zwei getrennten Datensätzen für Basis- und Zustandsklima anzugeben. Für das Basisklima sind die Lage des Ortes, bzw. des Gebietes, die Meereshöhe und das Relief maßgebend, ihm entspricht am ehesten das Stationsklima an windausgesetzen Standorten. Für das Zustandsklima hingegen ist in erster Linie der Bewaldungsgrad, das Vorhandensein von Gehölzen und hohen Agrarpflanzen sowie in Städten die Bebauungsdichte und -höhe maßgeblich. Es unterscheidet sich vom Basisklima bei den Klimaelementen Windgeschwindigkeit, Strahlung, Niederschlag, Nebelniederschlag und Spurenstoffkonzentration. Geringer sind die Einflüsse auf Temperatur und Luftfeuchte. Da aber Wind und Strahlung fast alle anderen Klimagrößen beeinflussen, unterscheidet sich das Zustandsklima grundsätzlich vom Basisklima. Eine physikalisch-meteorologische Modellierung hält der Verfasser auch für das Zustandsklima für möglich und formuliert hierzu einen Ansatz. In jedem Fall würde die Gegenüberstellung von Basis- und Zustandsklima auch in Klimaatlanten Übersichtlichkeit und Transparenz der Aussagen verbessern.

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Wissenschaftliche Zeitschrift der TU Dresden

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Nr.2

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S.57-61

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