Katastrophendiskurs oder Diskurskatastrophe? Eine wissenssoziologische Kritik an der Diskussion um den anthropogenen Klimawandel.
Kovac
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Kovac
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DE
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Hamburg
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ZLB: Kws 262/114
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DI
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Abstract
Die öffentliche Diskussion wird seit Jahrzehnten dominiert von den alarmistischen Warnungen vor der Klimakatastrophe und der Bedrohung der Menschheit. Währenddessen schreitet zum Zwecke des Klimaschutzes der Umbau Deutschlands zur grünen Politik voran. Kaum einer nimmt dabei zur Kenntnis, dass die Klimapolitik nicht fruchten kann und in Teilen sogar jene Schreckensszenarien erst produziert, mit denen sie sich selbst legitimiert. Höchste Zeit also, dass der Klimadiskurs und die Klimapolitik kritisch hinterfragt werden. Der Autor stützt sich in seiner Kritik auf verschiedene normative Bezugsrahmen. Auf der operativen Ebene fragt er mithilfe des praktischen Syllogismus, ob die Klimapolitik überhaupt in der Lage ist, die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Auf der Metaebene werden der "ideale Diskurs" (Habermas) sowie die Prinzipien der modernen Wissenschaft (Merton, Popper) zum Vergleichsmaßstab des öffentlichen und wissenschaftlichen Klimadiskurses. Der Gesamtbefund könnte vernichtender kaum sein. Während in der öffentlichen Diskussion selbst berechtigte Zweifel am Paradigma von der Klimakatastrophe unterbunden werden, werden übertriebene Warnungen und falsche Vorstellungen leichtfertig geglaubt. Die Klimapolitik ist hoch gradig ineffizient und z.T. sogar kontraproduktiv. Nichtsdestotrotz wird sie auf verschiedene Arten ideologisiert und immunisiert. Der so geführte öffentliche Diskurs hat das Potenzial, grundlegende Funktionsprinzipien von Wissenschaft, Medien und Politik nachhaltig zu stören.
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509 S.
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Socialia. Studienreihe Soziologische Forschungsergebnisse; 120