Von Suburbia zu Postsuburbia? Neue Verstädterungsformen in der Stadt-Region Frankfurt-Main und deren raumordnerische Konsequenzen.

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Marburg

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ZLB: 2000/627-4

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Abstract

Die Arbeit untersucht an dezentral zur Kernstadt gelegenen Untersuchungsstandorten die städtebaulichen Merkmale und Stadtentwicklungsprozesse, die die jüngsten Entwicklungen des suburbanen Raums ausweisen. Mit zentralen Wirtschaftsstrukturdaten wird zunächst gezeigt, dass sich der suburbane Raum gegenüber der Kernstadt generell dynamischer entwickelt. Die mit Experteninterviews ermittelten Standortfaktoren zeigen, dass an bestimmten Standorten gleichzeitig zu den Vorteilen der Peripherie der Wunsch nach einem urbanen Umfeld besteht, das häufig durch die Gestaltung des Geschäftsumfeldes mit stadtähnlichen Raumelementen erzeugt wird. Rückwirkend sehen hier auch politische und planerische Entscheidungsträger Entwicklungsperspektiven, die neuen Standorte mit großstädtischen Merkmalen auszustatten. Die urbanistischen Strategien weisen exemplarisch auf eine neue Form der Verstädterung in der Region hin und ähneln der nordamerikanischen postsuburbanen Verstädterungsform. Als eine Lösungsmöglichkeit der entstehenden Suburbanisierungsprobleme steht insbesondere das Modell des Regionalkreises oder Regionalverbandes zur Verfügung. eh/difu

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V, 137 S., Anh.

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