Der Bund der Industriellen. Organisation, Einfluß und Politik klein- und mittelbetrieblicher Industrieller im Deutschen Kaiserreich 1895-1914.

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SEBI: 78/4110

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DI

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Abstract

Im ersten Teil der Untersuchung wird ein kurzer Überblick über die Entwicklung industrieller Interessenvertretung gegeben und versucht, die Gründung des Bundes der Industriellen (BDI) in den Prozeß zunehmender Organisierung des Kapitalismus und die Veränderung des politischen Herrschaftssystems einzuordnen. Von den direkt auslösenden Faktoren, der Caprivischen Handelsvertragspolitik, der geringen Berücksichtigung fertigindustrieller Interessen bei den Vertragsverhandlungen und der Rezession Anfang der 90er Jahre, handelt der zweite Abschnitt. Ihm folgt eine systematische Analyse von Mitgliedsstruktur, Organisation, Finanzen, Ideologie und Einflußmöglichkeiten des Verbandes. Den politischen Umsetzungsprozeß behandelt der vierte Teil anhand einiger exemplarischer Entscheidungsprozesse. Er analysiert zugleich die Bündnispolitik der klein- und mittelbetrieblichen Industriellen, ihr Pendeln zwischen einem Bündnis mit der Schwerindustrie und einer Kooperation mit den wachstumsintensiven Industriezweigen sowie dem Bank- und Handelskapital. sw/difu

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Industrieverband, Industrieller, Interessenvertretung, Industrie, Verband, Institutionengeschichte

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Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (1976), 464 S., Abb.; Tab.; Lit.; Reg.(phil.Diss.; Köln 1975)

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Industrieverband, Industrieller, Interessenvertretung, Industrie, Verband, Institutionengeschichte

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Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft; 21