Kulturhauptstadt Europas - Ein Instrument zur Revitalisierung von Altindustrieregionen. Evaluierung der Kulturhauptstädte "Glasgow 1990, Cultural Capital of Europe" und "RUHR 2010, Essen für das Ruhrgebiet".
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DE
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Kaiserslautern
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1869-3814
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DI
EDOC
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Abstract
Die Arbeit geht der Frage nach inwieweit die Auszeichnung Kulturhauptstadt Europas zur Revitalisierung von Altindustrieregionen beitragen kann. Zunächst werden der Raumtypus Altindustrieregion und das Instrument Kulturhauptstadt Europas eingehend analysiert. Es wird deutlich, dass die Kulturhauptstadt Europas als Anstoß, als imagewirksame Auszeichnung und als vielfältig einsetzbares Instrument wirken und dadurch die zentrale Problematik des Anpassungsstaus in Altindustrieregionen verbessern kann. Die Kulturhauptstadt Glasgow wird mittels einer Ex-Post-Evaluation und die Kulturhauptstadt Essen mittels einer On-Going-Evaluation ausgewertet. Aus praktischer Perspektive und durch die Gegenüberstellung der beiden Beispiele können wichtige Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Kulturhauptstadt in Altindustrieregionen gewonnen werden. Es wird deutlich, dass sowohl in Glasgow als auch im Ruhrgebiet die Auszeichnung Kulturhauptstadt Europas primär zur Verbesserung des Außenimages genutzt wurde. Den Auswirkungen hinsichtlich der Wirtschaftsförderung und der Raumentwicklung kam in beiden Fällen eine sekundäre Bedeutung zu. Aufbauend auf den gewonnen Erkenntnissen werden abschließend Handlungsempfehlungen für Altindustrieregionen zum effizienten Einsatz des Instruments Kulturhauptstadt Europas formuliert. Es wird deutlich, dass die Durchführung einer Kulturhauptstadt den Einsatz hoher personeller, finanzieller und zeitlicher Ressourcen bedarf. Für Altindustrieregionen ergibt sich daher die Notwendigkeit, die Bewerbung als auch die Durchführung einer Kulturhauptstadt zielorientiert abzuwägen. Darüber hinaus gilt es die endogenen kulturellen Potenziale klar und frühzeitig zu definieren und den Kulturhauptstadtprozess in eine nachhaltige kulturgestützte Entwicklung auf regionaler Ebene einzubinden.
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XX, 143 S.
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Arbeitspapiere zur Regionalentwicklung. Elektronische Schriftenreihe; 11