Viel Potenzial - es fehlen jedoch nachhaltige Geschäftsmodelle und Kooperationen. 3. deutscher Kongress zum Ambient Assisted Living.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Ein gesellschaftlich akzeptiertes Ziel der Wohnungspolitik ist es, alten Menschen ein langes Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Da die Zahl alter, hochbetagter und pflegebedürftiger Menschen stark steigt, gleichzeitig die der Jüngeren und des Medizin- und Pflegepersonals abnimmt, werden neue Betreuungsmodelle notwendig. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) treibt mit "Ambient Assisted Living (AAL)" ein Forschungs- und Anwendungsprogramm voran, das innovative Dienstleistungen für die alternde Gesellschaft entwickelt. Das Programm AAL verbindet Komponenten aus der Elektronik, Mikrosystem- und Informationstechnik mit Dienstleistungsangeboten, um Menschen in ihrer individuellen Lebenswelt zu unterstützen. Für die Förderung stehen im Jahr 2010 erstmals 30 Millionen Euro zur Verfügung. Schwerpunkte der Forschungsförderung sollen die barrierefreie Mobilität sowie altersgerechte Assistenzsysteme für zuhause und unterwegs sein. Der in dem Beitrag dokumentierte dritte deutsche AAL-Kongress"Assistenzsysteme im Dienste der Menschen - zuhause und unterwegs" in Berlin thematisierte daher Entwicklungen und konkrete Anwendungen aus den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Homecare und diskutierte Standardisierungen und Datenkommunikationswege. Die Wohnungswirtschaft sieht sich als Partner für AAL-Konzepte und plädiert dafür, die Wohnung verstärkt als eine "zweiten Gesundheitsstandort" zu betrachten. Sie hat in Pilotprojekten bereits früh einen wichtigen Beitrag zur Erprobung und Etablierung des vernetzten Wohnens geleistet und viele der Projekte thematisieren nicht ausschließlich gesundheitliche Assistenzleistungen, sondern beschäftigen sich im Sinne des breiter gefassten Begriffs vernetztes Wohnen auch mit Aspekten wie Komfort, Lebensqualität oder auf das Wohnumfeld bezogene Kommunikation.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 4

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S. 50-52

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